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Was bringt die Landarztquote?

Kann man so Medizinstudenten für den ländlichen Raum begeistern? Was überzeugt junge Ärztinnen und Ärzte wirklich, diesen Karriereweg einzuschlagen? Ist eine Landarztquote das richtige Instrument?


Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, der an der Uni Frankfurt das Programm „Landpartie 2.0“ gestartet hat, ist skeptisch. Er befürwortet, dass Medizinstudierende einige Semester in ausgewählten Landarztpraxen hospitieren und in einem Gesamtpaket begleitet werden: in Mentoring-Gruppen, allgemeinmedizinische Seminare besuchen und Tagesausflüge unternehmen, bei denen ihnen innovative Versorgungsmodelle vorgestellt werden.

Denn weil sich - nicht zuletzt auch aufgrund der medialen Darstellung - alte Vorurteile

halten, bleibt es schwer, jungen Medizinern ein zeitgemäßes Bild zu vermitteln.


Auf dem Land: Einzelkämpfer rund um die Uhr? Weit gefehlt!

Junge Mediziner müssen Ärzte vor Ort erleben, die im Team arbeiten und geregelte Arbeitszeiten haben. Denn viele denken beim Landarzt noch an Opas Pantoffelpraxis. Wichtig ist, in gezielten Programmen Praxen zu zeigen, die digital vernetzt sind und moderne Medizin machen. Studierende können sich so eher vorstellen, auf dem Land zu arbeiten: sie sind oft fasziniert davon, wie persönlich es dort zwischen Arzt und Patient zugeht und wie interessant Hausbesuche und langjährige Beziehungen sind. All das erlebt man in der Landpraxis eher als in der Klinik.

Fazit: die Landarztquote kann in einem Gesamt-Programm ein erstes Sprungbrett sein - doch man kann niemanden zu seinem Glück zwingen.


Wir setzen auf ein "Rundum-sorglos-Paket" für den Start nach dem Studium

Ganz gezielt: mit unserem Weiterbildungsverbund der Allgemeinmedizin Kreis Birkenfeld wollen wir junge Mediziner von den Vorzügen einer Niederlassung in unserer Heimat überzeugen.

Prof. Dr. Ulrike Zwergel, Leiterin des Klinikums Idar-Oberstein ist Mentorin der Organisation

Unser Angebot: Sie haben Ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und suchen nun die passende Weiterbildungsstelle? 

Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg zum Facharzt der Allgemeinmedizin.

Ob in Voll- oder Teilzeit – Sie entscheiden.

Wählen Sie aus den großen Qualifizierungsangeboten Ihre Wunsch-Praxen aus  oder nehmen Sie am Mentoring-Programm teil. Mit zwei Krankenhäusern und acht Praxen bieten wir ein vielfältiges Angebot – die weitere Koordination und Organisation übernehmen wir für Sie.


Wir unterstützen Sie bei der Suche nach:

  • einer Wohnung oder Haus zu erschwinglichem Miet- bzw. Kaufpreis

  • einem Kita-Platz für Ihren Nachwuchs

  • passenden Freizeitmöglichkeiten

  • Perspektiven für Ihre berufliche Zukunft nach dem Facharzt-Abschluss in Niederlassung oder in angestellter Tätigkeit

Gerne sprechen wir mit Ihnen über Ihre Vorstellungen und erarbeiten mit Ihnen ein massgeschneidertes Modell. Wir würden uns freuen, Sie für unsere Verbandsgemeinde zu begeistern!

Ihre Ansprechpartnerin zu allen Fragen in der VG Herrstein-Rhaunen:

Hotline: 06785 79 1108

m.hoffmann-schmidt@vg-herrstein.de


Quelle: Interview Prof. Dr. Ferdinand Gerlach; ScrubsMag; Das Studenten-Magazin der Apotheker- & ÄrzteBank

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